Blick vom Lover's Point auf Monterey Bay

26.7.99 - Monterey-

Ab ins Auto, ein silbrig-grauer Metro-Chevy, und weiter geht's nach Monterey! [Vorher decken wir uns noch mit Reiselektüre ein: Rainer: The Beach (ein Film, was sonst), Ich: Gothic Tales.... - Wie sich nach dem Urlaub herausstellte, hat jeder von uns insgesamt gerade mal 20 Seiten gelesen.]

Auf dem Highway 1 fahren wir den Pazifik entlang und erreichen Monterey bereits am frühen Abend. Unser Motel, das Carlos Inn, ist nicht besonders schön, aber 'gesellig' und (Rainer jubelt) - mit HBO.
Nach dem Check-In besuchen wir zum Abschluß des Tages den sehr verspielt-romantischen Lover's Point, ein Felsenzipfel direkt am Strand, wo niedliche Otter im Kelp (Algenwald) rumtreiben und - Patsch, Patsch, - mit ihren Flossen klatschen. Die Coronas in braunen Papiertüten versteckt, hocken wir uns auf die Felsen, betrachten die bizarre Baum-, Tier- und Häuserlandschaft und zwei giggelnde, japanische Liebespärchen... Seufz.

 
   
27.7.99 - Das Monterey Bay Aquarium -

Nach einem eher zweckmäßigem Frühstück vor einem Riesenfernseher im Motel (Bericht über den umstrittenen, amerikanischen Gefängnisdirektor) machen wir uns auf zum Monterey Bay Aquarium. Aufgrund der langen Warteschlange entsteht kurzfristige Unstimmigkeit über das weitere Vorgehen: Aquarium oder (*Scheiß-Sport*) Biken...? Rainer zieht den Kürzeren und muß sich wohl oder übel meinem Willen beugen! HA! (*Mistminze*) Das Aquarium ist überwältigend groß. Bereits am Eingang ein riesiges Becken mit Fischen, deren Namen ich nicht einmal kenne.

   
So grimmig wie dieser Fisch schauen zwar nicht alle drein. Trotzdem, irgendwie sehen Fische nie so richtig glücklich aus...
 
   
Touch-Habitat
Im ‚Touch'-Habitat haben wir Gelegenheit Viehzeugs anzufassen: Seesterne, Krebse und anderes Gefische.
In der anschließenden ‚Mystery Tour' erzählt uns eine der Mitarbeiterinnen von den Tauchfahrten in die unendlichen Tiefen der Monterey Bay, die - wie ein Canyon - tiefe Schluchten beherbergt.
Während des Vortrages sind wir live mit dem Tiefseetauchroboter des Monterey-Institutes verbunden und sind ganz aufgeregt, als plötzlich ein zaghafter Gruß auf dem Computermonitor erscheint.

"Hello, visitors!"


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weiter nach Yosemite Am Tageslicht zurückgekehrt, schnappen wir uns ziemlich lächerlich aussehende Bikes (extrem breite Sattel - warum wohl?) und fahren den 17-Mile-Drive entlang: Golfplatz, Villenviertel, Traumstrände, Wellenreiter.